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Der Verein

Der Kunstverein des damaligen West-Berlins wurde 1965 auf Initiative des Senators für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Werner Stein, gegründet. Auch seine beiden Amtsvorgänger Prof. Dr. Joachim Tiburtius und vor allem  Dr. Adolf Arndt wirkten bei der Gründung mit und wurden in der Folge Vorstandsmitglieder. Der Verein wurde auf den sperrigen Namen "Deutsche Gesellschaft für Bildende Kunst e.V. (Kunstverein Berlin)" getauft und wählte die Orangerie des Schlosses Charlottenburg zu seinem ersten Sitz. In Hinblick auf die Organisationsstruktur orientierte er sich an den städtischen Kunstvereinen von Hamburg und Düsseldorf.

Ihren satzungsgemäßen Zweck von der Förderung der Künste erfüllte die Deutsche Gesellschaft für Bildende Kunst vor allem durch Ausstellungen, Publikationen und Vorträge sowie durch eine projektorientierte Zusammenarbeit  mit Institution wie der Akademie der Künste, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz,  der Neuen Nationalgalerie und dem Haus am Waldsee.
Die Studentenunruhen von 1968 gingen nicht spurlos am Verein vorbei. Die Tatsache, daß die wesentlichen Entscheidungen von wenigen auf Lebenszeit ernannten Mitgliedern getroffen wurden, paßte nicht in das neue Demokratieverständnis der Zeit. Boykottaufrufe durch den studentischen AStA und eine sich anschließende öffentliche Diskussion führten schließlich zur Auflösung der Deutschen Gesellschaft für Bildende Kunst.

Vierzig Jahre später erfolgte eine Neugründung als "Berliner Kunstverein e.V." unter demokratischem Paradigma. Um der Wiedervereinigung Deutschlands gerecht zu werden, wurde als  statuarischer Sitz des Vereins Potsdam im Land Brandenburg vor den Toren  der Bundeshauptstadt gewählt. Wie schon in den 1960er Jahren unterhält der  Verein keine eigenen Ausstellungsräume, sondern kooperiert hierfür mit verschiedenen Kunst- und Kultureinrichtungen. Dabei hat die doppelte Zielstellung des ehemaligen Generalsekretärs Dr. Eberhard Roters, nämlich einerseits die Kunst mit  Themenausstellungen zu fördern und andererseits Berliner Künstler im  In- und Ausland bekannt zu machen, bis heute nichts von seiner Gültigkeit verloren.


"Der Kunstverein ist (...) eine der existentiellen Fragen Berlins. Er muß eine populäre Sache werden. Er braucht fördernde Mitglieder aus der breiten Bürgerschicht."

(Dr. Adolf Arndt, Senator für Wissenschaft und Kunst in Berlin a.D., 1965)

 Schloss Charlottenburg Orangerie (c) Sir James 2008
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